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Around the World in 80 Days. German B1. With dictionary and exercises. - ebook

Wydawnictwo:
Format:
EPUB
Data wydania:
12 maja 2026
14,99
1499 pkt
punktów Virtualo

Around the World in 80 Days. German B1. With dictionary and exercises. - ebook

“Around the World in 80 Days” is an adaptation of Jules Verne’s classic – written at B1 (intermediate) level so you understand 95 % of the text from page one. Phileas Fogg, a fastidious English gentleman, makes an audacious wager to circumnavigate the world in eighty days. With his new, spirited valet Passepartout, Fogg embarks on a meticulously planned, thrilling global dash. Their journey is fraught with peril and pursued by Detective Fix, who mistakenly suspects Fogg of bank robbery. Inside you'll find: a dictionary of the most difficult words in the margin of each page, exercises for each chapter (crosswords, gap-fill exercises and anagrams) at the level B1, games and activities in the phone app after each chapter and flashcards with the most important words to learn at the end of the book. The only graded reader series backed 100% by scientific research. Vocabulary selected from a 2-billion-word corpus.

Ta publikacja spełnia wymagania dostępności zgodnie z dyrektywą EAA.

Kategoria: Niemiecki
Język: Angielski
Zabezpieczenie: Watermark
Watermark
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ISBN: 9788384560969
Rozmiar pliku: 682 KB

FRAGMENT KSIĄŻKI

How to use this book?

Welcome to the book that will help you learn a language! With this book, you’ll be able to spend time enjoyably while (almost accidentally) improving your language skills.

According to scientists, reading a text that you only understand 90-95% of allows you to learn the most. An interesting story will keep your attention and motivate you to figure out the meanings of words on your own. If you lack this motivation, touching any word will show you a popup with its translation. The translation popup should work without any problems on Kindle, Kobo, and iBooks readers. If you are using a different e-reader, for example, a Pocketbook, try to allow footnotes to be shown as popups in the settings. If the popup does not work on your e-reader, clicking the word will redirect you to the glossary at the end of the chapter. It is less convenient, but it serves its purpose.

At the end of each chapter, there is a button that redirects you to vocabulary exercises from that chapter on our website www.pentecost.pub. You will find flashcards (online and printable), matching meanings, and much more! We are constantly working on this part, so if you ever come back to the same exercises, you may find more interesting tasks there.

Küsse, Pentecost!

Next chapter →Worin Phileas Fogg und Passepartout sich annehmen, der eine als Herr, der andere als Diener

Phileas Fogg lebte im Jahr 1872 in London. Sein Haus war in der Saville Row Nummer 7. Er war Mitglied im Reformklub. Er war eine besondere Person, aber man wusste wenig über ihn. Er war ein gebildeter Mann.

Manche Leute sagten, er sah aus wie Byron. Er hatte einen Bart und war sehr ruhig. Er war sicher ein Engländer. Aber es war nicht klar, ob er ein Londoner war.

Man sah ihn nie bei der Arbeit. Er war kein Händler oder Anwalt. Er hatte kein öffentliches Amt. Er war auch nicht in wissenschaftlichen Gruppen. Phileas Fogg war nur im Reformklub.

Er kam leicht in den Klub. Die Bank Barings empfahl ihn. Er hatte dort viel Geld. Seine Schecks wurden immer bezahlt. Sein Konto war immer voll.

War Phileas Fogg reich? Ja, das war er. Niemand wusste, woher sein Geld kam. Herr Fogg sprach nicht darüber. Er gab nicht zu viel Geld aus.

Er war auch nicht geizig. Er spendete Geld für gute Zwecke. Er tat das oft heimlich. Er sprach sehr wenig. Seine Ruhe machte ihn geheimnisvoll.

Seine Tage waren immer gleich. Das verwirrte die Leute. War er gereist? Vielleicht. Er kannte die Welt sehr gut. Er wusste viel über ferne Orte.

Er korrigierte oft andere im Klub. Er wusste viel über Reisen. Seine Vorhersagen stimmten oft. Er musste viel gereist sein. Oder er dachte viel darüber nach.

Aber er war seit vielen Jahren nicht aus London weg gewesen. Niemand hatte ihn woanders gesehen. Er las Zeitungen. Er spielte auch Whist.

Er gewann oft beim Whist. Das Spiel war ruhig, das mochte er. Er spendete sein gewonnenes Geld. Herr Fogg spielte nicht für Geld. Er spielte, weil er es mochte. Für ihn war es ein ruhiger, aber harter Kampf.

Phileas Fogg war nicht verheiratet. Er hatte keine Kinder. Er hatte auch keine Familie oder Freunde. Er lebte allein in seinem Haus. Niemand besuchte ihn dort.

Ein Diener reichte für ihn. Er aß im Klub. Immer zur gleichen Zeit. Immer am gleichen Tisch. Er sprach nicht mit anderen. Um Mitternacht ging er nach Hause. Dann ging er sofort ins Bett.

Er nutzte keine anderen Räume im Klub. Zehn Stunden war er zu Hause. Er schlief oder machte sich fertig. Wenn er spazieren ging, dann im Klub. Er ging dort immer gleichmäßig.

Der Klub versorgte ihn gut. Die Kellner waren sehr ernst. Sie brachten ihm gutes Essen. Er bekam Wein und gekühlte Getränke. Das Eis kam aus Amerika. Sein Leben war ungewöhnlich, aber auch gut so.

Sein Haus war sehr bequem. Es war nicht prunkvoll. Herr Fogg brauchte wenig vom Diener. Aber er verlangte Pünktlichkeit. Am 2. Oktober entließ er James Forster.

James hatte das Rasierwasser zu kalt gebracht. Herr Fogg wartete auf einen neuen Diener. Der sollte bald kommen. Phileas Fogg saß gerade im Sessel. Seine Füße waren zusammen.

Seine Hände lagen auf den Knien. Er sah auf eine große Uhr. Die Uhr zeigte alles an. Um halb zwölf würde Herr Fogg gehen. Er würde zum Reformklub gehen.

Es klopfte an der Tür. James Forster kam herein. Er war der alte Diener. James sagte: „Der neue Diener.“ Ein junger Mann kam herein. Er war dreißig Jahre alt. Er verbeugte sich.

Phileas Fogg fragte: „Sind Sie Franzose? Heißt du John?“ Der neue Mann antwortete: „Mein Name ist Jean Passepartout. Ich kann viele Dinge tun. Ich war Sänger und Zirkusreiter.“

Passepartout sagte weiter: „Ich war auch Sportlehrer. Dann war ich Feuerwehrmann in Paris. Vor fünf Jahren kam ich nach England. Ich wollte ein ruhiges Leben. Ich hörte, Herr Fogg ist sehr genau. Ich hoffe auf ein ruhiges Leben bei ihm.“

Herr Fogg sagte: „Passepartout passt mir. Man hat Gutes über Sie gesagt. Kennen Sie meine Regeln?“ Passepartout sagte: „Ja, Monsieur.“ Herr Fogg fragte: „Gut! Wie spät ist es?“

Passepartout sagte: „Es ist 22 Minuten nach elf.“ Er zog eine große Uhr heraus. Herr Fogg sagte: „Ihre Uhr ist zu langsam.“ Passepartout sagte: „Entschuldigen Sie, Monsieur, das geht nicht—“

Herr Fogg sagte: „Ihre Uhr ist vier Minuten zu langsam. Das ist nicht schlimm. Ich sage es Ihnen nur. Ab jetzt arbeiten Sie für mich. Es ist Mittwoch, der 2. Oktober, 11 Uhr 29.“

Phileas Fogg stand auf. Er nahm seinen Hut. Er setzte ihn auf. Dann ging er ohne ein Wort. Passepartout hörte die Tür. Sein neuer Herr ging.

Er hörte die Tür noch einmal. James Forster ging auch. Passepartout war nun allein im Haus.

Next chapter →

lebte: lived

Mitglied: member

besondere: special

wusste: knew

wenig: little

gebildeter: educated

Manche: Some

Bart: beard

ruhig: quiet

sicher: certainly

Engländer: Englishman

klar: clear

Händler: merchant

Anwalt: lawyer

öffentliches: public

Amt: office

wissenschaftlichen: scientific

Gruppen: groups

kam: came

leicht: easily

Klub: club

empfahl: recommended

Geld: money

Schecks: checks

bezahlt: paid

Konto: account

reich: rich

Niemand: Nobody

wusste: knew

woher: from where

Geld: money

kam: came

Herr: Mr

sprach: spoke

darüber: about it

gab: spent

geizig: stingy

spendete: donated

Geld: money

Zwecke: causes

oft: often

heimlich: secretly

sprach: spoke

wenig: little

Ruhe: calmness

geheimnisvoll: mysterious

Tage: days

gleich: the same

verwirrte: confused

gereist: traveled

Vielleicht: Perhaps

kannte: knew

wusste: knew

ferne: distant

Orte: places

korrigierte: corrected

oft: often

andere: others

Klub: club

wusste: knew

Reisen: travel

Vorhersagen: predictions

stimmten: were correct

gereist: traveled

dachte: thought

darüber: about it

seit: since

vielen: many

Jahren: years

Niemand: Nobody

woanders: elsewhere

las: read

Zeitungen: newspapers

spielte: played

gewann: won

oft: often

ruhig: quiet

mochte: liked

spendete: donated

Geld: money

Herr: Mr

spielte: played

harter: hard

Kampf: fight

verheiratet: married

lebte: lived

allein: alone

Niemand: Nobody

besuchte: visited

Diener: servant

reichte: sufficed

Klub: club

gleichen: same

sprach: spoke

Mitternacht: midnight

sofort: immediately

nutzte: used

Räume: rooms

Klub: club

Zehn: Ten

Stunden: hours

schlief: slept

machte sich fertig: got ready

spazieren ging: went for a walk

gleichmäßig: evenly

Klub: club

versorgte: provided

Kellner: waiters

ernst: serious

brachten: brought

Essen: food

bekam: received

Wein: wine

gekühlte: chilled

Getränke: drinks

Eis: ice

kam: came

ungewöhnlich: unusual

bequem: comfortable

prunkvoll: ostentatious

Herr: Mr

brauchte: needed

wenig: little

Diener: servant

verlangte: demanded

Pünktlichkeit: punctuality

Oktober: October

entließ: dismissed

Rasierwasser: shaving water

kalt: cold

gebracht: brought

Herr: Mr

wartete: waited

neuen: new

Diener: servant

bald: soon

saß: sat

gerade: just

Sessel: armchair

Füße: feet

zusammen: together

Hände: hands

lagen: lay

Knien: knees

Uhr: clock

zeigte: showed

halb: half

zwölf: twelve

Herr: Mr

klopfte: knocked

kam: came

herein: in

alte: old

Diener: servant

neue: new

junger: young

dreißig: thirty

verbeugte: bowed

Franzose: Frenchman

neue: new

antwortete: answered

Sänger: singer

Zirkusreiter: circus rider

Sportlehrer: sports teacher

Feuerwehrmann: firefighter

Jahren: years

kam: came

ruhiges: quiet

Herr: Mr

genau: precise

hoffe: hope

Herr: Mr

passt: suits

Regeln: rules

spät: late

zog: pulled

Uhr: watch

Herr: Mr

langsam: slow

Entschuldigen Sie: Excuse me

geht nicht: won't do

Herr: Mr

Uhr: watch

langsam: slow

schlimm: bad

Ab jetzt: From now on

Mittwoch: Wednesday

Oktober: October

Hut: hat

setzte: put

neuer: new

Herr: master

noch einmal: once again

nun: now

allein: aloneWorin Passepartout überzeugt ist, dass er endlich sein Ideal gefunden hat

Passepartout murmelte. Er war etwas verwirrt. „Ich sah bei Madame Tussauds Leute“, sagte er. „Sie waren so lebendig wie mein neuer Herr.“ Madame Tussauds Leute sind aus Wachs. Viele Leute besuchen sie in London. Sie können nicht sprechen. Darum sind sie nicht ganz menschlich.

Passepartout sah Mr. Fogg genau an. Das war während ihres kurzen Gesprächs. Mr. Fogg war etwa vierzig Jahre alt. Er hatte schöne Züge. Er war groß und gut gebaut. Sein Haar und seine Koteletten waren hell. Seine Stirn war glatt. Sein Gesicht war blass. Seine Zähne waren sehr schön.

Sein Gesicht zeigte große Ruhe. Er handelte lieber, als zu reden. Mr. Fogg war sehr ruhig. Er hatte einen klaren Blick. Er war ein Beispiel für englische Gelassenheit. Er war immer sehr ausgeglichen. Er war so genau wie eine Uhr.

Phileas Fogg war sehr genau. Man sah das an seinen Händen und Füßen. Er war nie in Eile. Er war immer bereit. Er bewegte sich sehr sparsam. Er machte keine unnötigen Schritte. Er ging immer den kürzesten Weg. Er machte keine überflüssigen Gesten. Er war nie aufgeregt. Er war der bedachtsamste Mensch. Er kam immer pünktlich an.

Er lebte allein. Er hatte keine engen Freunde. Er wusste, dass Streit Zeit kostet. Darum stritt er nie mit jemandem.

Passepartout war ein echter Pariser. Er kam aus Frankreich nach England. Er wollte als Diener arbeiten. Er suchte einen guten Herrn. Aber er fand keinen. Passepartout war kein frecher Narr. Er war ein ehrlicher Mann. Er hatte ein freundliches Gesicht. Seine Lippen standen leicht vor. Er war sanft und hilfsbereit. Er hatte einen runden Kopf.

Seine Augen waren blau. Sein Gesicht war rötlich. Er war kräftig gebaut. Sein Körper war muskulös. Er war in seiner Jugend sehr sportlich gewesen. Sein braunes Haar war etwas unordentlich. Er brauchte nur drei Kammstriche. Dann war sein Haar fertig.

Niemand wusste, wie Passepartout und Mr. Fogg zusammenpassen würden. Passepartout war sehr lebhaft. Würde Passepartout so genau sein wie Mr. Fogg? Das konnte man nicht sagen. Nur die Zeit würde es zeigen.

Passepartout war früher viel gereist. Jetzt wollte er Ruhe haben. Er hatte schon in zehn Häusern gearbeitet. Aber er fand keine Ruhe. Seine früheren Herren waren alle unregelmäßig. Sie reisten viel. Sie suchten Abenteuer. Das gefiel Passepartout nicht.

Sein letzter Herr war Lord Longferry. Er war ein Politiker. Er verbrachte die Nächte in Kneipen. Oft brachten Polizisten ihn nach Hause. Passepartout wollte seinen Herrn respektieren. Er sagte etwas gegen das Verhalten. Lord Longferry mochte das nicht. Darum kündigte Passepartout.

Passepartout hörte von Mr. Fogg. Mr. Fogg suchte einen Diener. Mr. Fogg war sehr regelmäßig. Er reiste nicht. Er blieb nie über Nacht weg. Passepartout dachte, das wäre gut für ihn. Er bewarb sich. Mr. Fogg stellte ihn ein.

Next chapter →

murmelte: mumbled

verwirrt: confused

lebendig: lively

neuer: new

Herr: master

Wachs: wax

besuchen: visit

Darum: Therefore

menschlich: human

genau: closely

während: during

kurzen: short

Gesprächs: conversation

etwa: about

vierzig: forty

Züge: features

gebaut: built

Koteletten: sideburns

hell: light

Stirn: forehead

glatt: smooth

blass: pale

Zähne: teeth

zeigte: showed

Ruhe: calmness

handelte: acted

lieber: rather

ruhig: calm

klaren: clear

Blick: gaze

Beispiel: example

englische: English

Gelassenheit: composure

ausgeglichen: balanced

genau: precise

Uhr: clock

genau: precise

Eile: hurry

bereit: ready

bewegte: moved

sparsam: sparingly

unnötigen: unnecessary

Schritte: steps

kürzesten: shortest

überflüssigen: superfluous

Gesten: gestures

aufgeregt: agitated

bedachtsamste: most thoughtful

kam: came

pünktlich: punctually

lebte: lived

allein: alone

engen: close

wusste: knew

Streit: conflict

kostet: costs

Darum: Therefore

stritt: argued

echter: true

kam: came

Diener: servant

suchte: sought

Herrn: master

frecher: impudent

Narr: fool

ehrlicher: honest

freundliches: friendly

Lippen: lips

leicht: slightly

sanft: gentle

hilfsbereit: helpful

runden: round

rötlich: reddish

kräftig: strongly

gebaut: built

Körper: body

muskulös: muscular

Jugend: youth

sportlich: athletic

braunes: brown

unordentlich: untidy

brauchte: needed

Kammstriche: comb strokes

fertig: ready

Niemand: Nobody

wusste: knew

zusammenpassen: fit together

lebhaft: lively

genau: precise

früher: earlier

gereist: traveled

Ruhe: peace

Herren: masters

unregelmäßig: irregular

suchten: sought

Abenteuer: adventures

gefiel: pleased

letzter: last

Herr: master

Politiker: politician

verbrachte: spent

Nächte: nights

Kneipen: pubs

brachten: brought

Polizisten: policemen

Herrn: master

respektieren: respect

Verhalten: behavior

mochte: liked

Darum: Therefore

kündigte: resigned

suchte: searched

Diener: servant

regelmäßig: regular

reiste: traveled

blieb: stayed

dachte: thought

bewarb: appliedWorin ein Gespräch stattfindet, das Phileas Fogg teuer zu stehen scheint

Phileas Fogg ging um halb zwölf Uhr aus seinem Haus. Er ging zum Reform Club. Das ist ein großes Gebäude in London. Es war sehr teuer.

Er ging sofort in den Speisesaal. Dort gab es neun Fenster. Man konnte einen schönen Garten sehen. Die Bäume waren schon golden. Fogg setzte sich an seinen Tisch. Sein Essen war schon bereit.

Er aß Fisch und Roastbeef. Dazu gab es Pilze. Er aß auch Kuchen und Käse. Er trank viel Tee. Der Tee im Club war sehr gut.

Um kurz vor eins stand er auf. Er ging in einen großen Raum. Dort hingen schöne Bilder. Ein Diener gab ihm eine Zeitung. Es war die „Times“. Fogg schnitt die Zeitung auf. Er machte das sehr geschickt.

Fogg las die „Times“ bis Viertel vor vier. Danach las er eine andere Zeitung. Er las bis zum Abendessen. Das Abendessen war wie das Frühstück. Herr Fogg ging dann wieder in den Lesesaal. Um kurz vor sechs las er die „Pall Mall“.

Eine halbe Stunde später kamen andere Männer. Sie waren auch Mitglieder des Clubs. Sie trafen sich am Kamin. Dort brannte ein Feuer. Das waren Foggs Freunde. Sie spielten oft Whist zusammen.

Es waren Andrew Stuart, John Sullivan und Samuel Fallentin. Auch Thomas Flanagan und Gauthier Ralph waren da. Sie waren alle reich und wichtig.

Thomas Flanagan fragte Ralph: „Was ist mit dem Raub?“ Stuart sagte: „Die Bank wird das Geld verlieren.“

Ralph sagte: „Nein, ich hoffe, wir fangen den Dieb.“ Er sagte: „Gute Detektive wurden überall hingeschickt. Der Dieb muss sehr klug sein, wenn er entkommt.“

Stuart fragte: „Gibt es eine Beschreibung vom Dieb?“ Ralph sagte bestimmt: „Er ist kein Räuber.“

Stuart fragte: „Was? Jemand stiehlt 55.000 Pfund. Ist das kein Räuber?“ Ralph sagte: „Nein.“ Stuart sagte: „Vielleicht ist er dann ein Fabrikant.“

Phileas Fogg sagte: „Der Daily Telegraph schreibt, er ist ein Gentleman.“ Fogg schaute über seine Zeitung. Er sprach mit seinen Freunden.

Vor drei Tagen gab es einen Diebstahl. Das war in der Bank von England. Jemand stahl 55.000 Pfund. Der Kassierer war gerade beschäftigt. Er sah den Diebstahl nicht. Er konnte nicht alles sehen.

Die Bank vertraute den Menschen sehr. Es gab keine Wachen. Es gab keine Gitter. Gold und Geld lagen offen da. Jeder konnte es nehmen.

Ein Mann sah einmal einen Goldbarren. Er war in der Bank. Er hob ihn auf. Er gab ihn weiter. Der Barren ging von Hand zu Hand. Er kam erst später zurück.

Dieses Mal war es anders. Das Geld wurde nicht gefunden. Um fünf Uhr war es weg. Die Bank musste den Verlust buchen.

Als der Diebstahl bekannt wurde, suchten Detektive. Sie fuhren in viele Städte. Es gab eine Belohnung. Sie bekamen 2.000 Pfund. Dazu 5 Prozent vom gestohlenen Geld.

Detektive beobachteten auch Bahnhöfe. Sie suchten Leute, die reisten. Eine Untersuchung begann sofort. Der „Daily Telegraph“ schrieb: Der Dieb war kein Profi.

Am Tag des Diebstahls sah man einen Mann. Er war gut gekleidet. Er sah reich aus. Er ging im Zahlungsraum umher. Man bekam eine Beschreibung von ihm. Die Detektive bekamen sie. Ralph glaubte, sie würden ihn fangen.

Alle Zeitungen schrieben darüber. Die Leute sprachen viel darüber. Im Reform Club war man sehr aufgeregt. Viele Mitglieder arbeiteten in Banken.

Ralph dachte, die Detektive würden ihn finden. Die Belohnung würde sie motivieren. Stuart glaubte das nicht. Sie setzten sich an den Whist-Tisch. Sie sprachen weiter.

Stuart und Flanagan spielten zusammen. Phileas Fogg spielte mit Fallentin. Beim Spielen waren sie still. Nur zwischen den Runden sprachen sie.

Stuart sagte: „Der Dieb ist sehr schlau. Er hat gute Chancen zu entkommen.“ Ralph fragte: „Wohin kann er fliehen? Kein Land ist sicher.“

Stuart sagte: „Pah!“ Ralph fragte: „Wohin sollte er gehen?“ Stuart sagte: „Ich weiß es nicht. Die Welt ist groß genug.“

Phileas Fogg sagte leise: „Das war einmal so.“ Er gab Thomas Flanagan die Karten. Er sagte: „Bitte abheben, mein Herr.“

Sie waren wieder still. Nach der Runde sprach Stuart weiter. Stuart fragte: „Was meinen Sie mit 'einmal'? Ist die Welt kleiner geworden?“

Ralph sagte: „Ja, ich stimme Herrn Fogg zu. Die Welt ist kleiner geworden. Man kann sie jetzt viel schneller umrunden. Darum wird man den Dieb finden.“

Stuart sagte: „Darum kann der Dieb auch leichter entkommen.“ Phileas Fogg sagte: „Bitte spielen Sie, Herr Stuart.“

Stuart glaubte das nicht. Nach der Runde sagte er zu Ralph: „Sie beweisen das komisch. Man kann die Welt in drei Monaten umrunden.“

Phileas Fogg unterbrach ihn. Er sagte: „In achtzig Tagen.“ John Sullivan sagte: „Das stimmt, meine Herren. Nur achtzig Tage.“

Er erklärte: „Ein neuer Zugweg in Indien ist offen. Der 'Daily Telegraph' hat es berechnet.“

London nach Sues: 7 Tage. Sues nach Bombay: 13 Tage. Bombay nach Kalkutta: 3 Tage. Kalkutta nach Hongkong: 13 Tage. Hongkong nach Yokohama: 6 Tage. Yokohama nach San Francisco: 22 Tage. San Francisco nach New York: 7 Tage. New York nach London: 9 Tage. Das sind zusammen 80 Tage.

Stuart rief: „Ja, achtzig Tage!“ Er war aufgeregt und teilte falsch aus. Er sagte: „Aber was ist mit schlechtem Wetter? Oder Unfällen? Das ist nicht dabei.“

Phileas Fogg spielte weiter. Er sagte: „Alles ist dabei.“ Stuart sagte: „Was, wenn Leute die Schienen zerstören? Oder Züge anhalten? Was, wenn sie die Passagiere angreifen?“

Fogg sagte ruhig: „Alles ist dabei.“ Er legte seine Karten hin. Er sagte: „Zwei Trümpfe.“

Stuart sollte austeilen. Er nahm die Karten. Er sagte: „Herr Fogg, Sie haben theoretisch recht. Aber in der Praxis...“ Fogg sagte: „Auch in der Praxis, Herr Stuart.“

Stuart sagte: „Ich möchte sehen, wie Sie das in achtzig Tagen schaffen.“ Fogg sagte: „Es hängt von Ihnen ab. Sollen wir wetten?“

Stuart sagte: „Nein! Aber ich würde 4.000 Pfund wetten. Ich wette, diese Reise ist unmöglich.“ Herr Fogg sagte: „Nein, es ist sehr gut möglich.“

Stuart sagte: „Dann machen Sie es!“ Fogg fragte: „Die Reise um die Welt in achtzig Tagen?“ Stuart sagte: „Ja.“ Fogg sagte: „Nichts lieber als das.“

Stuart fragte: „Wann?“ Fogg sagte: „Sofort. Aber ich warne Sie. Ich werde es auf Ihre Kosten tun.“

Stuart rief: „Das ist Unsinn!“ Er war genervt. Er sagte: „Kommen Sie, spielen wir weiter.“

Phileas Fogg sagte: „Dann teilen Sie noch einmal aus. Es war falsch.“ Stuart nahm die Karten. Er legte sie schnell wieder hin.

Stuart sagte: „Also, Herr Fogg. Ich wette die 4.000 Pfund.“ Fallentin sagte: „Beruhigen Sie sich, Stuart. Das ist nur ein Witz.“

Stuart sagte: „Wenn ich wette, dann meine ich es ernst.“ Herr Fogg sagte: „In Ordnung.“ Er drehte sich zu den anderen. Er sagte: „Ich habe 20.000 Pfund bei Baring's. Ich werde sie wetten.“

Sullivan rief: „20.000 Pfund! Sie könnten sie verlieren. Nur durch eine kleine Verspätung!“ Phileas Fogg sagte ruhig: „Unerwartete Dinge gibt es nicht.“

Sullivan sagte: „Herr Fogg, achtzig Tage sind die kürzeste Zeit. Das ist nur eine Schätzung.“ Fogg sagte: „Wenn man die Zeit gut nutzt, reicht sie.“

Sullivan sagte: „Sie müssen genau planen. Sie müssen von Zug zu Schiff springen. Und von Schiff zu Zug.“ Fogg sagte: „Ich werde springen. Genau nach Plan.“

Sullivan sagte: „Sie machen Witze.“ Phileas Fogg sagte ernst: „Ein echter Engländer macht keine Witze. Nicht bei einer Wette.“

Er sagte: „Ich wette 20.000 Pfund. Ich reise in achtzig Tagen um die Welt. Oder schneller. Das sind 1.920 Stunden. Oder 115.200 Minuten. Wetten Sie?“

Die Herren Stuart, Fallentin, Sullivan, Flanagan und Ralph sprachen kurz. Dann sagten sie: „Wir wetten.“

Herr Fogg sagte: „Gut. Der Zug nach Dover fährt um Viertel vor neun. Ich werde ihn nehmen.“ Stuart fragte: „Noch heute Abend?“

Phileas Fogg sagte: „Noch heute Abend.“ Er nahm einen kleinen Kalender. Er schaute hinein. Er sagte: „Heute ist Mittwoch, der 2. Oktober.“

Er sagte: „Ich komme am Samstag, dem 21. Dezember, zurück. Das ist um Viertel vor neun abends. Ich komme in diesen Raum im Reform Club. Wenn nicht, gehören die 20.000 Pfund Ihnen. Sie sind bei Baring's auf meinem Konto. Hier ist ein Scheck.“

Sie schrieben die Wette auf. Alle sechs Männer unterschrieben. Phileas Fogg blieb sehr ruhig. Er wettete nicht, um Geld zu gewinnen. Er setzte 20.000 Pfund. Das war die Hälfte seines Geldes.

Er wusste, er würde die andere Hälfte brauchen. Er brauchte sie für diese schwere Reise. Seine Freunde waren sehr aufgeregt. Nicht wegen des Geldes. Sie machten sich Sorgen um ihren Freund. Die Wette war sehr schwer.

Es war sieben Uhr. Die Männer wollten das Spiel beenden. Herr Fogg sollte sich vorbereiten. Fogg sagte ruhig: „Ich bin schon bereit.“ Er sagte: „Karo ist Trumpf. Bitte spielen Sie, meine Herren.“

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halb: half

zwölf: twelve

Uhr: o'clock

Gebäude: building

teuer: expensive

sofort: immediately

Speisesaal: dining room

neun: nine

Fenster: windows

Garten: garden

Bäume: trees

setzte sich: sat down

Essen: food

bereit: ready

Fisch: fish

Roastbeef: roast beef

Dazu: In addition

Pilze: mushrooms

Kuchen: cake

Käse: cheese

Tee: tea

hingen: hung

Bilder: pictures

Diener: servant

gab: gave

Zeitung: newspaper

geschickt: skillfully

las: read

Viertel vor vier: quarter to four

Danach: Afterwards

andere: other

Zeitung: newspaper

Abendessen: dinner

Frühstück: breakfast

Herr: Mr

Lesesaal: reading room

kurz vor sechs: shortly before six

halbe: half

andere: other

Mitglieder: members

Clubs: Club

trafen: met

Kamin: fireplace

brannte: burned

oft: often

zusammen: together

reich: rich

Raub: robbery

Geld: money

verlieren: lose

hoffe: hope

fangen: catch

Dieb: thief

Detektive: detectives

überall: everywhere

hingeschickt: sent

klug: clever

entkommt: escapes

Beschreibung: description

Dieb: thief

bestimmt: firmly

Räuber: robber

Jemand: Someone

stiehlt: steals

Pfund: pounds

Räuber: robber

Vielleicht: Perhaps

Fabrikant: manufacturer

Zeitung: newspaper

sprach: spoke

gab: was

Diebstahl: theft

Jemand: Someone

stahl: stole

Pfund: pounds

Kassierer: cashier

gerade: just

beschäftigt: busy

vertraute: trusted

gab: were

Wachen: guards

Gitter: bars

Geld: money

lagen: lay

offen: openly

Goldbarren: gold bar

Barren: bar

Geld: money

gefunden: found

Uhr: o'clock

Verlust: loss

buchen: book

Diebstahl: theft

bekannt: known

suchten: searched

Detektive: detectives

fuhren: traveled

Städte: cities

gab: was

Belohnung: reward

bekamen: received

Pfund: pounds

Dazu: In addition

Prozent: percent

gestohlenen: stolen

Geld: money

Detektive: Detectives

beobachteten: observed

Bahnhöfe: train stations

suchten: looked for

reisten: traveled

Untersuchung: investigation

sofort: immediately

Dieb: thief

Profi: professional

Diebstahls: theft

gekleidet: dressed

reich: rich

Zahlungsraum: payment room

umher: around

bekam: received

Beschreibung: description

Detektive: detectives

glaubte: believed

fangen: catch

Zeitungen: newspapers

schrieben: wrote

darüber: about it

aufgeregt: excited

Mitglieder: members

arbeiteten: worked

Banken: banks

dachte: thought

Detektive: detectives

Belohnung: reward

motivieren: motivate

glaubte: believed

setzten: sat

Whist-Tisch: whist table

sprachen weiter: continued speaking

zusammen: together

spielte: played

still: silent

Dieb: thief

schlau: clever

Chancen: chances

entkommen: escape

Wohin: Where to

fliehen: flee

sicher: safe

Wohin: Where to

genug: enough

leise: softly

gab: gave

Karten: cards

abheben: cut

Herr: Sir

still: silent

Runde: round

sprach: spoke

stimme: agree

Herrn: Mr

schneller: faster

umrunden: circumnavigate

Darum: Therefore

Dieb: thief

Darum: Therefore

Dieb: thief

leichter: easier

entkommen: escape

Herr: Mr

glaubte: believed

Runde: round

beweisen: prove

komisch: strangely

Monaten: months

umrunden: circumnavigate

unterbrach: interrupted

achtzig: eighty

stimmt: is true

Herren: gentlemen

Tage: days

erklärte: explained

neuer: new

Zugweg: railway

offen: open

berechnet: calculated

Tage: days

zusammen: together

rief: exclaimed

achtzig: eighty

Tage: days

aufgeregt: excited

teilte: dealt

falsch: incorrectly

schlechtem: bad

Wetter: weather

Unfällen: accidents

spielte weiter: continued playing

ist dabei: is at stake

Schienen: tracks

zerstören: destroy

Züge: trains

anhalten: stop

Passagiere: passengers

angreifen: attack

ruhig: calmly

ist dabei: is at stake

Karten: cards

Trümpfe: trumps

austeilen: deal out

Karten: cards

theoretisch: theoretically

Praxis: practice

Herr: Mr

achtzig: eighty

schaffen: manage

wetten: bet

Pfund: pounds

wetten: bet

Reise: journey

unmöglich: impossible

Herr: Mr

möglich: possible

Reise: journey

achtzig: eighty

lieber: rather

warne: warn

Kosten: expense

rief: exclaimed

Unsinn: nonsense

genervt: annoyed

teilen: deal

falsch: wrong

Karten: cards

legte: put

Herr: Mr

wette: bet

Pfund: pounds

Beruhigen: Calm

Witz: joke

wette: bet

ernst: seriously

Herr: Mr

drehte: turned

Pfund: pounds

rief: called

Pfund: pounds

verlieren: lose

Verspätung: delay

ruhig: calmly

Unerwartete: Unexpected

Herr: Mr

achtzig: eighty

Tage: days

kürzeste: shortest

Schätzung: estimate

nutzt: uses

reicht: is enough

genau: precisely

planen: plan

Zug: train

Schiff: ship

springen: jump

Witze: jokes

ernst: seriously

echter: true

Engländer: Englishman

wette: bet

Pfund: pounds

achtzig: eighty

schneller: faster

Stunden: hours

Herren: gentlemen

wetten: bet

Herr: Mr

Zug: train

Viertel: quarter

neun: nine

Kalender: calendar

hinein: into it

Mittwoch: Wednesday

Oktober: October

Samstag: Saturday

Dezember: December

Viertel: quarter

neun: nine

abends: in the evening

gehören: belong

Pfund: pounds

Konto: account

Scheck: check

schrieben: wrote

unterschrieben: signed

blieb: remained

ruhig: calm

wettete: bet

Geld: money

gewinnen: win

setzte: wagered

Pfund: pounds

Hälfte: half

Geldes: money

wusste: knew

andere: other

Hälfte: half

brauchte: needed

schwere: difficult

Reise: journey

aufgeregt: agitated

Geldes: money

machten sich Sorgen: worried

Uhr: o'clock

beenden: finish

Herr: Mr

vorbereiten: prepare

ruhig: calmly

bereit: ready

Karo: Diamonds

Trumpf: trump

Herren: gentlemenIn welchem Phileas Fogg Passepartout, seinen Diener, verblüfft

Phileas Fogg gewann Geld beim Whist. Er verabschiedete sich von seinen Freunden. Dann verließ er den Reform Club. Es war kurz nach sieben Uhr am Abend. Passepartout kannte seine Aufgaben sehr gut. Er war sehr überrascht. Herr Fogg kam zu einer ungewöhnlichen Zeit. Normalerweise sollte er erst um Mitternacht zu Hause sein.

Herr Fogg ging in sein Schlafzimmer. Er rief: „Passepartout!“ Passepartout antwortete nicht. Er dachte, Herr Fogg meinte ihn nicht. Es war ja noch nicht Mitternacht. „Passepartout!“, rief Herr Fogg noch einmal. Er sprach ruhig. Passepartout kam. „Ich habe Sie zweimal gerufen“, sagte Herr Fogg. „Aber es ist noch nicht Mitternacht“, sagte Passepartout. Er zeigte seine Uhr. „Ich weiß“, sagte Herr Fogg. „Ich mache Ihnen keinen Vorwurf. Wir fahren in zehn Minuten nach Dover und Calais.“

Passepartout lächelte verwirrt. Er verstand Herrn Fogg nicht. „Monsieur will das Haus verlassen?“, fragte er. „Ja“, sagte Phileas Fogg. „Wir reisen um die Welt.“ Passepartout war sehr überrascht. Er riss die Augen auf. Er hob die Hände. Er murmelte: „Um die Welt!“ „In achtzig Tagen“, sagte Herr Fogg. „Wir haben keine Zeit zu verlieren.“

„Aber die Koffer?“, fragte Passepartout. Er schüttelte den Kopf. „Wir werden keine Koffer haben“, sagte Herr Fogg. „Nur eine Reisetasche. Darin sind zwei Hemden und drei Paar Strümpfe für mich. Das Gleiche ist für Sie. Wir kaufen unsere Kleidung unterwegs. Bringen Sie meinen Regenmantel und meinen Reisemantel herunter. Bringen Sie auch gute Schuhe. Wir werden nicht viel laufen. Beeilen Sie sich!“

Passepartout konnte nichts sagen. Er ging in sein Zimmer. Er setzte sich auf einen Stuhl. Er murmelte: „Das ist ja schön! Ich wollte doch ruhig bleiben!“ Er begann, alles vorzubereiten. Um die Welt in achtzig Tagen! War Herr Fogg verrückt? Nein. War das ein Scherz? Sie fuhren nach Dover. Das war gut. Nach Calais. Das war auch gut. Passepartout war fünf Jahre nicht in Frankreich gewesen. Er würde sich freuen, wieder französischen Boden zu betreten. Vielleicht würden sie bis Paris fahren. Er würde Paris gerne wiedersehen. Aber Herr Fogg reiste nicht gerne. Er würde sicher dort anhalten. Doch er reiste wirklich weg. Dieser Mann war immer zu Hause gewesen. Um acht Uhr hatte Passepartout die kleine Reisetasche gepackt. Darin waren die Kleider von Herrn Fogg und von ihm selbst. Er war immer noch besorgt. Er schloss die Tür seines Zimmers sorgfältig ab. Dann ging er zu Herrn Fogg hinunter.

Herr Fogg war fertig. Er hatte ein rotes Buch unter dem Arm. Es war ein Fahrplanbuch. Es zeigte, wann Schiffe und Züge fuhren. Er nahm die Reisetasche. Er öffnete sie. Er steckte viele Geldscheine hinein. Dieses Geld war überall gültig. „Sie haben nichts vergessen?“, fragte er. „Nichts, Monsieur.“ „Meinen Regenmantel und Reisemantel?“ „Hier sind sie.“ „Gut! Nehmen Sie diese Reisetasche“, sagte Herr Fogg. Er gab sie Passepartout. „Passen Sie gut darauf auf. Darin sind zwanzigtausend Pfund.“

Passepartout ließ die Tasche fast fallen. Das Geld war sehr schwer. Herr Fogg und Passepartout gingen dann hinunter. Die Haustür wurde zweimal abgeschlossen. Am Ende der Saville Row nahmen sie eine Kutsche. Sie fuhren schnell nach Charing Cross.

Die Kutsche hielt kurz nach acht Uhr vor dem Bahnhof. Passepartout stieg schnell aus. Er folgte Herrn Fogg. Herr Fogg bezahlte den Kutscher. Er wollte gerade in den Bahnhof gehen. Da kam eine arme Frau. Sie hatte ein Kind im Arm. Ihre Füße waren schmutzig. Ihr Kopf war mit einem alten Tuch bedeckt. Sie bat um Geld.

Herr Fogg nahm das Geld heraus. Er hatte es beim Whist gewonnen. Er gab es der Frau. Er sagte: „Hier, meine gute Frau. Ich freue mich, Sie zu sehen.“ Dann ging er weiter. Passepartout bekam Tränen in die Augen. Die Tat von Herrn Fogg berührte ihn sehr.

Zwei Fahrkarten erster Klasse nach Paris wurden schnell gekauft. Herr Fogg ging zum Zug. Dort sah er seine fünf Freunde vom Reform Club. „Nun, meine Herren“, sagte er. „Ich reise ab, wie Sie sehen. Wenn ich zurückkomme, können Sie meinen Pass prüfen. Dann sehen Sie, ob ich die Reise gemacht habe.“ „Das ist nicht nötig, Herr Fogg“, sagte Ralph höflich. „Wir glauben Ihnen, Herr Fogg.“ „Wissen Sie noch, wann Sie zurück sein müssen?“, fragte Stuart. „In achtzig Tagen. Am Samstag, dem 21. Dezember 1872. Um Viertel vor neun am Abend. Auf Wiedersehen, meine Herren.“

Phileas Fogg und sein Diener setzten sich in einen Erste-Klasse-Wagen. Es war kurz vor neun Uhr. Fünf Minuten später pfiff die Pfeife. Der Zug fuhr langsam aus dem Bahnhof. Die Nacht war dunkel. Es regnete leicht und stetig. Herr Fogg saß bequem in seiner Ecke. Er sagte nichts. Passepartout war immer noch sehr überrascht. Er hielt die Reisetasche fest. Darin war das viele Geld.

Der Zug fuhr durch Sydenham. Passepartout schrie plötzlich auf. „Was ist los?“, fragte Herr Fogg. „Ach! Ich habe in meiner Eile vergessen –“ „Was?“, fragte Herr Fogg. „Das Gas in meinem Zimmer abzudrehen!“ „Sehr wohl, junger Mann“, sagte Herr Fogg ruhig. „Das Gas wird brennen. Sie müssen dafür bezahlen.“

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gewann: won

Geld: money

verabschiedete: bid farewell

verließ: left

Uhr: o'clock

kannte: knew

Aufgaben: duties

überrascht: surprised

Herr: Mr

kam: came

ungewöhnlichen: unusual

Normalerweise: Normally

Mitternacht: midnight

Herr: Mr

Schlafzimmer: bedroom

rief: called

antwortete: answered

dachte: thought

meinte: meant

Mitternacht: midnight

noch einmal: again

sprach: spoke

ruhig: calmly

kam: came

zweimal: twice

zeigte: showed

Uhr: watch

Vorwurf: reproach

lächelte: smiled

verwirrt: confusedly

Herrn: Mr

verlassen: leave

überrascht: surprised

riss: tore

hob: raised

Hände: hands

murmelte: mumbled

achtzig: eighty

Herr: Mr

verlieren: lose

Koffer: suitcases

schüttelte: shook

Herr: Mr

Reisetasche: travel bag

Darin: In it

Hemden: shirts

Paar: pair

Strümpfe: stockings

Gleiche: same

Kleidung: clothes

unterwegs: on the way

Regenmantel: raincoat

Reisemantel: travel coat

herunter: down

Schuhe: shoes

Beeilen: Hurry

setzte: sat

Stuhl: chair

murmelte: mumbled

ruhig: calm

vorzubereiten: to prepare

achtzig: eighty

Herr: Mr

verrückt: crazy

Scherz: joke

fuhren: drove

französischen: French

Boden: ground

betreten: enter

Vielleicht: Perhaps

wiedersehen: see again

reiste: traveled

sicher: surely

anhalten: stop

Uhr: o'clock

Reisetasche: travel bag

gepackt: packed

Darin: Inside

Kleider: clothes

Herrn: Mr

besorgt: worried

schloss: locked

Zimmers: room's

sorgfältig: carefully

hinunter: down

Herr: Mr

fertig: ready

rotes: red

Fahrplanbuch: timetable book

zeigte: showed

Schiffe: ships

Züge: trains

fuhren: traveled

Reisetasche: travel bag

öffnete: opened

steckte: put

Geldscheine: banknotes

hinein: into it

Geld: money

überall: everywhere

gültig: valid

Regenmantel: raincoat

Reisemantel: travel coat

gab: gave

Passen: Pay attention

darauf: on it

Darin: In it

zwanzigtausend: twenty thousand

Pfund: pounds

Tasche: bag

fast: almost

fallen: fall

Geld: money

Herr: Mr

hinunter: down

Haustür: front door

zweimal: twice

abgeschlossen: locked

Kutsche: carriage

fuhren: drove

Kutsche: carriage

hielt: stopped

Uhr: o'clock

Bahnhof: station

folgte: followed

Herrn: Mr

Herr: Mr

bezahlte: paid

Kutscher: coachman

gerade: just

kam: came

arme: poor

Füße: feet

schmutzig: dirty

Tuch: cloth

bedeckt: covered

bat: asked

Geld: money

Herr: Mr

Geld: money

gewonnen: won

gab: gave

freue: am glad

bekam: got

Tränen: tears

Herrn: Mr

berührte: touched

Fahrkarten: tickets

erster: first

Klasse: class

Herr: Mr

Zug: train

Herren: gentlemen

zurückkomme: return

Pass: passport

prüfen: check

Reise: journey

nötig: necessary

höflich: politely

achtzig: eighty

Samstag: Saturday

Dezember: December

Viertel: quarter

neun: nine

Auf Wiedersehen: Goodbye

Diener: servant

setzten sich: sat down

Erste-Klasse-Wagen: first-class carriage

kurz vor: shortly before

neun: nine

Uhr: o'clock

pfiff: whistled

Pfeife: whistle

Zug: train

langsam: slowly

Bahnhof: station

dunkel: dark

regnete: rained

leicht: lightly

stetig: steadily

Herr: Mr

saß: sat

bequem: comfortably

Ecke: corner

überrascht: surprised

hielt: held

Reisetasche: travel bag

fest: tightly

Darin: In it

Geld: money

Zug: train

schrie: screamed

plötzlich: suddenly

Herr: Mr

Ach: Oh

Eile: haste

abzudrehen: to turn off

Sehr wohl: Very well

junger: young

ruhig: calmly

brennen: burn

bezahlen: payWorin eine neue Art von Fonds, den Finanzmännern unbekannt, an der Börse erscheint

Phileas Fogg wusste, dass seine Abreise viel Gerede verursachen würde. Die Nachricht von der Wette verbreitete sich schnell. Zuerst sprach man im Reform Club darüber. Dann stand es in allen Zeitungen in England.

Viele Leute diskutierten über die Weltreise. Einige glaubten an Phileas Fogg. Aber die meisten Leute sagten: „Das ist dumm.“ Sie dachten, die Reise sei nicht möglich. Man kann die Welt nicht in 80 Tagen umrunden.

Viele wichtige Zeitungen schrieben, dass Foggs Plan verrückt war. Nur der Daily Telegraph unterstützte ihn ein bisschen. Die Leute dachten, Phileas Fogg sei nicht ganz bei Verstand. Sie schimpften mit seinen Freunden im Club. Sie sagten, die Wette zeigte, dass Fogg nicht klar denken konnte.

Es gab viele Artikel über Foggs Reise. Die Engländer lieben Geografie. Darum lasen alle diese Artikel sehr gern. Zuerst glaubten einige Leute an Fogg. Das waren meistens Frauen.

Die Illustrated London News zeigte ein Bild von Phileas Fogg. Das Bild machte ihn noch bekannter. Einige Leser vom Daily Telegraph sagten: „Warum sollte das nicht gehen?“ Sie meinten, es gab schon seltsamere Dinge.

Am 7. Oktober schrieb die Royal Geographical Society einen langen Artikel. Der Artikel zeigte, dass die Reise sehr dumm war. Es gab viele Hindernisse. Menschen und die Natur würden Probleme machen.

Perfektes Timing war sehr wichtig für die Reise. Aber das war nicht möglich. In Europa waren Züge oft pünktlich. Die Strecken waren dort nicht so lang.

Aber in Indien und den USA war das anders. Dort konnte man nicht erwarten, dass Züge pünktlich waren. Es gab oft Probleme mit Maschinen. Züge konnten aus den Schienen springen. Es gab Unfälle und schlechtes Wetter. Schnee konnte die Gleise blockieren.

Im Winter reiste man mit Dampfern. Dann war man Wind und Nebel ausgesetzt. Die besten Schiffe hatten oft zwei oder drei Tage Verspätung. Nur eine kleine Verspätung konnte alles zerstören.

Wenn Phileas Fogg ein Schiff nur um eine Stunde verpasste, müsste er warten. Das würde seine ganze Reise kaputt machen.

Dieser Artikel verursachte viel Gerede. Er stand in allen Zeitungen. Die Leute, die an Fogg glaubten, wurden traurig.

In England wetten die Leute sehr gern. Das ist typisch für Engländer. Nicht nur die Clubmitglieder wetteten. Auch viele andere Leute wetteten viel Geld.

Sie wetteten für oder gegen Phileas Fogg. Er stand in den Wettlisten wie ein Rennpferd. Es gab sogar spezielle Papiere, „Phileas-Fogg-Anleihen“. Man konnte sie an der Börse kaufen und verkaufen. Damit wurde viel Geld verdient.

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wusste: knew

Abreise: departure

Gerede: talk

verursachen: cause

Nachricht: news

verbreitete: spread

Zuerst: First

sprach: spoke

darüber: about it

Zeitungen: newspapers

diskutierten: discussed

Weltreise: world trip

meisten: most

dumm: stupid

Reise: journey

möglich: possible

umrunden: circumnavigate

Zeitungen: newspapers

schrieben: wrote

verrückt: crazy

unterstützte: supported

bisschen: little

schimpften: scolded

zeigte: showed

klar: clearly

Artikel: articles

Reise: journey

Engländer: Englishmen

Geografie: geography

Darum: Therefore

Zuerst: First

meistens: mostly

zeigte: showed

bekannter: more famous

Leser: readers

meinten: meant

seltsamere: stranger

Oktober: October

Artikel: article

zeigte: showed

Reise: journey

dumm: foolish

Hindernisse: obstacles

Perfektes: Perfect

Reise: journey

möglich: possible

Züge: trains

oft: often

pünktlich: punctual

Strecken: routes

erwarten: expect

Züge: trains

pünktlich: on time

gab: were

oft: often

Maschinen: engines

Schienen: tracks

springen: jump

Unfälle: accidents

Wetter: weather

Schnee: Snow

Gleise: tracks

blockieren: block

reiste: traveled

Dampfern: steamers

Nebel: fog

ausgesetzt: exposed

Schiffe: ships

oft: often

Tage: days

Verspätung: delay

zerstören: destroy

Schiff: ship

verpasste: missed

Reise: journey

kaputt machen: ruin

Artikel: article

verursachte: caused

Gerede: talk

Zeitungen: newspapers

traurig: sad

wetten: bet

typisch: typical

Engländer: Englishmen

Clubmitglieder: club members

andere: other

Geld: money

wetteten: bet

Wettlisten: betting lists

Rennpferd: racehorse

gab: was

spezielle: special

Papiere: papers

Börse: stock exchange

verkaufen: sell

Geld: money

verdient: earnedWorin Fix, der Detektiv, eine sehr natürliche Ungeduld verrät

Eine Nachricht über Phileas Fogg wurde gesendet. Das Schiff „Mongolia“ sollte am Mittwoch, dem 9. Oktober, um elf Uhr am Vormittag in Sues ankommen. Es war aus Eisen gebaut und konnte 2800 Tonnen tragen. Es hatte 500 Pferdestärken. Die „Mongolia“ fuhr oft zwischen Brindisi und Bombay durch den Sueskanal. Es war ein sehr schnelles Schiff der Gesellschaft. Es fuhr über zehn Knoten pro Stunde zwischen Brindisi und Sues und neuneinhalb Knoten zwischen Sues und Bombay.

Zwei Männer gingen am Kai auf und ab. Viele Menschen waren dort, Einheimische und Fremde. Sues war früher ein kleines Dorf, aber jetzt war es eine große Stadt, weil Herr Lesseps dort gearbeitet hatte. Einer der Männer war der britische Konsul in Sues. Er sah jeden Tag englische Schiffe auf dem Kanal. Die Schiffe fuhren von England nach Indien. Der Weg war jetzt viel kürzer als früher, weil sie nicht mehr um Afrika fahren mussten.

Der andere Mann war klein und dünn. Er hatte ein kluges Gesicht und helle Augen, die unter seinen immer zuckenden Augenbrauen hervorlugten. Er war sehr ungeduldig. Er ging nervös auf und ab und konnte nicht stillstehen. Das war Fix, ein Detektiv aus England. Er suchte einen Bankräuber. Fix sollte jeden Passagier genau beobachten und auf Leute achten, die verdächtig aussahen oder wie die Beschreibung des Räubers war, die er vor zwei Tagen aus London bekommen hatte.

Der Detektiv hoffte sehr auf eine Belohnung. Er würde sie bekommen, wenn er den Räuber fand. Darum wartete er mit großer Ungeduld auf die „Mongolia“.

mniej..

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